Der Stadtrat München hat die Weiterentwicklung des nachhaltigen Konzepts für das Oktoberfest 2011 beschlossen. Somit sollen sich die Fahrgeschäfte verpflichten teilweise oder komplett Ökostrom zu beziehen. Ebenfalls soll auf dem Behördenhof, in dem die Polizei, Sanitätsstaion, Fundbüro und Festleitung untergebracht sind, ein Solardach installiert werden. Das Dach des Schottenhammel Festzelt ist bereits mit Sonnenkollektoren bestückt.
Doch nicht nur beim Strom soll ökologisch gedacht werden, auch die kulinarischen Schmankerl werden immer mehr als Bio-Essen angeboten. Im letzten Jahr haben bereits ein Viertel der Betriebe Bio-Essen angebten. Die Tendenz ist auf der Wiesn 2011 ist steigend. Auch beim Abfall soll die Ökologie an oberster Stelle stehen. Bereits seit 20 Jahren ist Einweggeschirr verboten. Die Teller und das Besteck werden gespült und wieder genutzt.
Besonders hervorzuheben sind die Wiesn Festzelte Bräurosl, Hacker-Festhalle, Winzerer Fähndl und Löwenbräu Festhalle, welche bereits Öko-Strom beziehen. Ebenfalls wird dort das Spühlwasser für die Maßkrüge im Nachhinein für die Toiletten genutzt. So lange es in der richtigen Reihenfolge passiert, ist das eine lobenswerte Sache.
Grundsätzlich strebt die Stadt für das Oktoberfest immer mehr ein umweltfreundliches Image an. Wir sind gespannt was sich noch alles tun wird.
Eine Übersicht über alle bisherigen ökologischen Aktivitäten findet sich auf der Internetseite www.oekowiesn.de

Das Motiv für das neue Oktoberfestplakat 2011 steht fest: Wie jedes Jahr veranstaltete das Tourismusamt München einen Wettbewerb, bei der eine Jury das Siegermotiv für die in diesem Jahr 178. Wiesn bestimmte. Gewählt wurde unter 18 Entwürfen von insgesamt elf Teilnehmern. Am 3. Februar 2011 wurde die Entscheidung der Jury offiziell bekannt gegeben: Wolfgang Heinrich Haas von der Designschule München hat mit seinem Motiv die Konkurrenten im Wettbewerb im wahrsten Sinne ausgestochen.



